Ernährungsmedizin

Entgiftungstherapie

Die zunehmende Vergiftung durch Umwelt, Industrie und denaturierter Nahrung ist kein klassisches, akzeptiertes Krankheitsbild.

In der heutigen Zeit kann die Aufnahme von Schadstoffen in unserem Organismus vielerlei Ursachen haben. Dabei haben wir kaum die Möglichkeit, uns gänzlich vor schädigenden Einflüssen zu schützen. Schon von alters her waren Kuren zur Ausscheidung von Schadstoffen ein wichtiges Instrument zur Gesunderhaltung sowie zur unterstützenden Behandlung von Erkrankungen. (nachPhönix)

Folgende Zustände und Beschwerden (in Anlehnung an Karstädt) sind für eine Entgiftung indiziert:

  1. Schwermetallvergiftung
  2. Vergiftung mit chemischen Substanzen oder Kunststoffen
  3. Strahlenvergiftung
  4. Neurotoxin-Belastung
  5. Parasitenbelastung
  6. Gifte von Schimmel- und Hefepilzen
  7. Nachbehandlung nach antibiotischen Therapien
  8. Linderung von Nebenwirkungen bei Chemotherapie und Bestrahlung
  9. Störungen der Darmflora
  10. Amalgamfüllungen und andere Metalllegierungen im Mund

Eine Entgiftung ist mit verschiedenen Medikamenten möglich.

Sie geschieht über verschieden Wege: die Leber, die Nieren, die Lymphe und den Darm.

Währen der Therapie ist unbedingt eine ausreichende Trinkwassermenge erforderlich!

Allgemeines über Entgiftung

Der Begriff „Entgiftung“ wird auf verschiedene Weise im Alltag gebraucht. Einerseits meint Entgiftung die Fähigkeit des menschlichen Organismus, schädliche Stoffe, die dem Körper zugeführt werden bzw. die der Körper selbst produ­­ziert, unschädlich zu machen. Von Entgiftung spricht der Schulmediziner aber auch bei der Dialyse (Blutwäsche bei Nierenschädigung) und beim Absetzen von Suchtmitteln (Entzug).

Aus Sicht der Alternativ­medizin wird Entgiftung gleichgesetzt mit Ent­­schlackung, die zum Ziel hat, Stoffwechselabfallprodukte ver­mehrt auszuscheiden.